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Berlin Flughafen Schönefeld

Betreiber des Flughafens ist die Flughafen Berlin-Schönefeld GmbH (FBS). Deren Gesellschafter sind die Bundesländer Berlin, Brandenburg sowie die Bundesrepublik Deutschland. Von der Flughafengesellschaft wird Schönefeld aufgrund seiner Bedeutung als Basis von Charterflügen als „Ferien-Airport“ bezeichnet, er soll in den nächsten Jahren allerdings eine größere Bedeutung als Flughafen für Billigfluggesellschaften erhalten.

Seit 1992 wird alle zwei Jahre die Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) auf dem Flughafengelände durchgeführt.

Der Flughafen dient außerdem der Allgemeinen Luftfahrt und beherbergt ein Trainingszentrum der deutschen Fluglinie Lufthansa.

Derzeit ist der Flughafen über einen Fern-, Nah- und S-Bahnhof sowie über die Buslinien X7, 163, 171 und die Bundesautobahnen A100/A113 erreichbar.

Der Ausbau des Flughafens Schönefeld umfasst den Bau eines unterirdischen S- und Fernbahnhofes. Die Anbindung von ICE-Zügen ist allerdings noch unklar, da bereits seit dem 28. Mai 2006 keine ICE-Züge mehr am alten Bahnhof halten. Vermutlich wird ein Umsteigen von den ICE am Bahnhof Südkreuz in den Airportexpress nötig sein. Zwischen dem Bahnhof und dem Flughafen verkehrt ein kostenloser Bus-Shuttle und einige Caddys.

Am 15. Oktober 1934 begann der Bau der Henschel-Flugzeugwerke (HFW) in Schönefeld, wo bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges über 14.000 Flugzeuge gebaut wurden. Am 22. April 1945 wurde HFW durch sowjetische Truppen besetzt. Nachdem die Betriebsanlagen für den Flugzeugbau demontiert oder gesprengt wurden, wurden hier bis 1947 Eisenbahnen repariert sowie Landmaschinen gebaut und instand gesetzt.

1946 zogen die sowjetischen Luftstreitkräfte von Johannisthal nach Schönefeld um, als Aeroflot im selben Jahr den Flugverkehr aufnahm. 1947 ordnete die Sowjetische Militäradministration Deutschlands im SMAD-Befehl Nummer 93 den Aufbau eines zivilen Flughafens in Schönefeld an.

Zwischen 1947 und 1990 wurde der Flughafen mehrmals ausgebaut und damit zum Zentralflughafen der DDR. Er wurde zu einem so genannten Jugendobjekt erklärt, was die Bedeutung für die DDR unterstrich. Durch die Lage außerhalb der Stadtgrenzen Berlins konnten von Schönefeld (anders als in Tegel und Tempelhof) trotz der besonderen Stellung Berlins in dieser Zeit auch deutsche Flugzeuge (meist von der DDR-Fluglinie Interflug, vorher Deutsche Lufthansa der DDR) starten und landen. In den 1970er und 1980er Jahren ging ein großer Teil des Transitverkehrs von Fluggästen zwischen der Türkei und Westberlin über den Zentralflughafen Berlin-Schönefeld (damalige Bezeichnung).

Am 12. Dezember 1986 stürzte in Berlin-Bohnsdorf beim Anflug auf den Flughafen eine Aeroflot-Maschine vom Typ Tu-134 ab. 72 der 82 an Bord befindlichen Personen kommen dabei ums Leben. Bei dem missglückten Startabbruch einer IL-62 der Interflug am 17. Juni 1989 kommen 19 der 113 Insassen des Flugzeugs sowie ein Mensch am Boden ums Leben.

Mit der Wiedervereinigung Deutschlands und Berlins verlor der Flughafen trotz weiterer Erweiterungen in den 1990er Jahren zunächst an Bedeutung, da etliche Fluggesellschaften ihre Verbindungen nach Berlin-Tegel verlagerten.

Bis 2003 flogen von Schönefeld in erster Linie Charterfluggesellschaften in die Ferienziele. Seit 2003 werden jedoch zunehmend Billigfluggesellschaften in Schönefeld angesiedelt: Ryanair übernahm mit der KLM-Tochter buzz auch die Strecke Schönefeld-London, V Bird startete Flüge nach Niederrhein (inzwischen Betrieb eingestellt) und Germanwings fliegt seit Herbst 2003 nicht mehr Tegel, sondern Schönefeld von Köln/Bonn und Stuttgart aus an.

Seit dem 28. Mai 2004 benutzt auch easyJet den Flughafen als Basis. In den kommenden Jahren sollen hier bis zu 10 Flugzeuge stationiert werden. Dazu nutzt easyJet das für sie umgebaute und erweiterte Terminal B. Durch verschiedene neue Strecken wurde Berlin-Schönefeld 2005 zur zweitgrößten easyJet-Basis in Europa (nach London-Luton).

Am 11. März 2005 kündigte Germanwings an, ab Juni des Jahres Schönefeld als Basisflughafen für zwei Flugzeuge zu nutzen. Vorerst sollen neben den innerdeutschen Zielen Flughafen Köln/Bonn, Stuttgart, München und Düsseldorf auch Ankara, Istanbul, Split, Zagreb, Moskau und Stockholm angeflogen werden. Germanwings kündigte an, eine friedliche Koexistenz mit easyJet auf dem Flughafen Schönefeld anzustreben und in erster Linie von easyJet nicht bediente Ziele anfliegen zu wollen. Seit 15. September 2006 fliegt Germanwings auch den Flughafen Zweibrücken zweimal täglich an.

Am 19. Dezember 2005 wurde das neue Terminal D eröffnet, das vor allem für die Abfertigung der Low-Cost-Flüge genutzt werden soll. Mittlerweile nutzt Germanwings das Terminal. Ursprünglich wurde überlegt, EasyJet vom Terminal B in das Terminal D umzusiedeln. Durch die Verstärkte Nutzung von Billigfliegern konnte der Flughafen seine Passagierzahlen 2005 um 50 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und damit auf 5,08 Millionen Passagiere steigern. Das ist die größte Steigerung im Gasanbieter Vergleich zu den anderen Flughäfen Berlins.




 

 



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