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Berlin Partnersuche Single börse
Singlebörsen sind Internet-Portale, bei denen Singles Partner
suchen können. Partner kann in diesem Falle Lebens-, Freizeit- oder
auch Sexualpartner bedeuten. Sie sind daher die moderne Form der
Kontaktanzeigen.
Auch wenn Singles die überwiegenden Nutzer sind, gibt es auch
anderweitige Interessen, etwa bei spezifischer sexueller
Orientierung, Seitensprung-Wunsch, Freizeit- oder
Hobbypartner-Suche, daher ist auch der Begriff Kontaktbörsen
gebräuchlich.
Die meisten Singlebörsen sind Datenbanken, in denen sich Singles als
partnersuchend eintragen können. Neben den üblichen Angaben wie
Geschlecht, Alter, Größe, Gewicht usw. kommen je nach Anbieter
weitere Angaben hinzu, die den Suchenden ein möglichst genaues Bild
geben sollen. Weiterhin kann in der Regel mindestens ein Foto
eingestellt werden. Da viele schon beim Blättern durch die
Datenbestände Wert auf ein solches legen, können sich durch
Verwendung eines Fotos die Erfolgsaussichten deutlich verbessern.
Die großen Singlebörsen bieten ein kostenloses Basisangebot, das
sich in der Regel darauf beschränkt, in der Datenbank zu suchen und
das eigene "Profil" einzustellen. Eine Kommunikation zwischen den
Beteiligten ist in der Regel allerdings nur bei entgeltlicher
Mitgliedschaft möglich. Da Singlebörsen meist einen deutlichen
Männerüberschuss haben, bieten einige für Frauen kostenlos den
Leistungsumfang, den Männer bei entgeltlicher Mitgliedschaft haben.
Im sehr vielfältigen Angebot finden sich jedoch auch mehrere
Singlebörsen, bei denen auch die Kontaktaufnahme kostenlos ist und
maximal besondere Zusatzfunktionen bezahlt werden müssen.
2003 ergab eine Emnid-Studie, dass Singlebörsen inzwischen als die
drittwichtigste Möglichkeit zur Partnersuche angesehen werden -
hinter Arbeitsplatz und Freundeskreis. Nielsen Netratings
ermittelte, dass in Deutschland im Juli 2005 6,7 Millionen Menschen
eine Singlebörse anklickten. Anders als in früheren Zeiten bzw. vor
der weiten Verbreitung des Internets und somit der Singlebörsen, hat
die (anonyme) Kontaktanzeige durch das World Wide Web somit große
Akzeptanz erlangt und wird nicht mehr als ein "letztes Mittel" für
vereinsamte Menschen angesehen. Einige Leute tendieren jedoch dazu,
dass sie sich einfach nur so zum Spass in Partner- bzw. Singlebörsen
registrieren lassen.
In China sind kostenlose Kontaktbörsen sehr beliebt und auch sehr
zahlreich. Gerade unter Homosexuellen sind sie in der
Kontaktanbahnung höchst effizient und effektiv.
Die Nutzung der meisten Singlebörsen ist kostenpflichtig. Bei
seriösen Anbietern bewegen sich die Preise für ein Monatsabonnement
zwischen 5 und 40 Euro. Die Zahlung ist in der Regel per Lastschrift
oder Kreditkarte im Rahmen etablierter Zahlungsabwickler möglich.
Einige Singlebörsen ermöglichen die Zahlung per Telefonanruf oder
per SMS.
Nur in wenigen Singlebörsen können potentielle Kunden die
tatsächlichen Kosten herausfinden, ohne sich zu registrieren.
Positives Gegenbeispiel: "Lovepoint", wo alle anfallenden Kosten
schnell von außen sichtbar sind.
Neben den seriösen Anbietern gibt es zahlreiche "Schwarze Schafe".
So werden bei manchen Flirtseiten bis zu 40 Euro für eine halbe
Stunde Nutzung fällig, wenn der Zugang zeitabhängig über Dialer oder
ähnliche Verfahren abgerechnet wird. SMS-Dating Anbieter setzen
oftmals Animateure ein, um die Nutzer zum Beantworten von SMS zu
bewegen, die Antwort-SMS kostet dann jeweils um 2 Euro. Neben den
seriösen und den betrügerischen Anbietern gibt es einen großen
Graubereich. Hier liegen die Kosten zwar im Rahmen, Abonnements
verlängern sich aber von selbst oder werden über einen sehr langen
Zeitraum abgeschlossen. Es empfiehlt sich, sich vorher genau mit
einer Singlebörse auseinanderzusetzen, bevor man sich bei dieser
anmeldet und ein kostenpflichtiges Abonnement eingeht.
Kostenpflichtige Singlebörsen werben häufig mit stark
eingeschränkten "Schnupperangeboten".
Ein bei der Partnersuche häufig auftretendes Problem ist ein
Phänomen, das man als "Bewerbungs-Effekt" bezeichnen könnte. So
scheinen insbesondere viele männliche Teilnehmer von Singlebörsen
der Meinung zu sein, sie könnten ihre Chance zum Finden eines
weiblichen Gegenparts dadurch optimieren, dass sie möglichst viele
Frauen anschreiben. Wenn viele so denken, führt das dazu, dass die
Frauen mit Zuschriften regelrecht bombardiert werden, wodurch die
einzelne Zuschrift massiv an Bedeutung verliert. Wenn sich eine Frau
mit 50 Zuschriften pro Woche konfrontiert sieht, wird sie der
einzelnen Zuschrift kaum die angemessene Aufmerksamkeit zukommen
lassen können. Somit führt der Bewerbungs-Effekt zu einer
Verwässerung des eigentlichen Ziels einer Partnerbörse, nämlich dem
Finden des passenden "Deckelchens für das Töpfchen", und Kontakte
kommen eher zufällig zustande. Eine mögliche Strategie für männliche
Teilnehmer zur Umgehung des Bewerbungs-Effektes könnte sein, selbst
still zu halten und auf Zuschriften von Frauen zu warten. Diese
Strategie führt zwar zu weniger Kontaktaufnahmen in einem bestimmten
Zeitraum, dafür kann der Mann sicherer sein, dass die ihn
anschreibende Frau auch wirklich an ihm interessiert ist.
Probleme vorwiegend in kostenfreien Singlebörsen:
Fehlende Kontrolle über die Wahrhaftigkeit der angelegten
Nutzerprofile. So werden beschönigende Angaben zur Person oder gar
frei erfundene Identitäten erst spät oder gar nicht erkannt.
(Spät-)pubertäre, vulgäre und primitive Anmache aufgrund einer
laschen Kontrolle des Umgangstones, triviales Aneinandervorbeireden
in eventuell vorhandenen Foren.
Aufgrund geringer Werbeausgaben kann trotz eine guten Konzeptes die
Teilnehmerzahl sehr überschaubar sein.
Singlebörsen werden gelegentlich zur Schleichwerbung für
kostenpflichtige Dienstleistungen wie Sex-Hotlines oder teure
SMS-Chats missbraucht. Seit Ende 2006 bietet der Anbieter
Datingsicherheit.de als Schutz gegen solch unliebsame Überraschungen
einen Internetdienst mit Datenbank zur Bewertung von Chatpartnern
aus allen Singlebörsen an.
