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Berlin
Berlin Deutsche Hauptstadt

Berlin Brandenburg
Brandenburg (niedersorbisch: Bramborska, obersorbisch:
Braniborska) ist ein Bundesland im Nordosten Deutschlands. Die
Landeshauptstadt ist Potsdam. Brandenburg grenzt an Polen im Osten,
Sachsen im Süden, Sachsen-Anhalt im Westen, Niedersachsen im
äußersten Westen auf einem kurzem Stück an der Elbe,
Mecklenburg-Vorpommern im Norden und umschließt das zentral gelegene
Berlin vollständig.
Typisch für Brandenburg ist die Ausrichtung sämtlicher Infrastruktur
auf das inselförmig im Land gelegene Berlin. Berlin und Brandenburg
bilden gemeinsam die Metropolregion Berlin/Brandenburg. Rund um
Berlin befinden sich wohlhabende Städte und Gemeinden („Speckgürtel“
Berlins). Hier wohnen auch viele Berliner, die es ins Grüne zog. Im
Land Brandenburg liegen die beiden flächenmäßig größten deutschen
Landkreise Uckermark und Potsdam-Mittelmark. In der Peripherie des
Bundeslandes liegen dünn besiedelte und landwirtschaftlich geprägte
Landstriche wie die Prignitz, der Fläming, der Spreewald, das
Oderbruch oder die Uckermark. Rund um Cottbus im Südosten des Landes
befinden sich mehrere Braunkohleabbaugebiete (Tagebau).
Entfernung Nord-Süd 291 km
Entfernung West-Ost 244 km
Brandenburg liegt im Norddeutschen Tiefland. Die
Oberflächengestaltung von Brandenburg wird durch zwei Höhenzüge und
zwei Bodensenkungen bestimmt. Die Senkungen werden von
Flussniederungen eingenommen, an deren Rändern befinden sich – heute
größtenteils trockengelegte – Moor- und Sumpfböden, die
zwischenzeitlich auch dem Torfabbau dienten. Die Flussniederungen
werden hier Bruch oder Luch genannt.
Der nördliche oder baltische Höhenzug der mecklenburgischen
Seenplatte sendet nur unbedeutende Zweige nach Brandenburg aus. Der
etwa 230 km lange Höhenzug im Süden des Bundeslandes beginnt mit den
Lausitzer Höhen (genauer: den Sorauer Sandbergen) und zieht sich
entlang der Grenze westwärts über Triebel und Spremberg, dann nach
Nordwesten über Calau und geht auf den kahlen und dürren Fläming zu.
Die südliche Bodensenkung befindet sich ziemlich am nördlichen Rand
dieses Höhenzuges und tritt am markantesten im Spreewald hervor
(zwischen Baruth (Mark) und Plaue). Die nördliche Bodensenkung, fast
unmittelbar am Südfuß der baltischen Landhöhe gelegen, wird bestimmt
durch die Niederungen des Netze- und Warthebruchs, des Oderbruchs,
die Linie des Finowtals, das Havelländische Luch und die Furche des
Elbestroms.
Zwischen diesen beiden Senkungen liegt eine Bodenerhebung (Platte),
die sich aus der Gegend von Posen westwärts nach Brandenburg hinein
erstreckt, mit dem Sternberger Land, der Spreeplatte und der
Mittelmark. Die Platte wird von Südosten nach Nordwesten hin
durchschnitten von der Niederung der Faulen Obra und der Oder bis
zur Mündung der Neiße, die untere Spree und das Haveltal. Von Süden
nach Norden strömt die Oder von der Neißemündung bis zur
Warthemündung, dem Bober, die obere Spree, die Dahme, Ruthe und
Plaue. Zwischen diesen Furchen erheben sich eine ganze Reihe
einzelner Höhen und Höhenzüge, der Semmelberg bei Bad Freienwalde
(157 m), die Müggelberge in Berlin-Köpenick (120 m), die Havelberge
(97 m) und die Rauenschen Berge bei Fürstenwalde (112 bis 152 m).
Die höchsten Erhebungen in Brandenburg sind die unweit der Grenze zu
Sachsen liegende Heidehöhe mit 201,4 m und der Hagelberg bei Belzig
im Fläming mit 201 m.
Im allgemeinen ist auf dieser Platte Sandboden vorherrschend, der
auf weiten Strecken mit Kiefern und Heidekraut bewachsen und ein
dürres Ansehen hat. Doch selbst auf den Höhen ist er lehmig und kann
durch geeignete Anbaumethoden zum Anbau der meisten
landwirtschaftlichen Erzeugnisse genutzt werden.
